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Bandagen
sind körperumschließende oder körperanliegende, meist konfektionierte
Hilfsmittel.
Ihre Aufgabe
besteht darin, Muskeln und Gelenke zu unterstützen, zu stabilisieren und zu
lenken. Bandagen haben eine begrenzte Tragedauer. Sie sollten nur bei Aktivität
angelegt und bei langem Sitzen oder nachts abgelegt werden.
Bandagen verbessern die Propriozeption. Doch was versteht man darunter genau?
Der Mensch orientiert sich an seiner Stellung im Raum an drei verschiedenen
Organsystemen. Die Augen (wo stehe ich?), dem Innenohr (stehe ich gerade?) und
über die kleinsten Signalgeber, die an vielen Stellen unter der Haut angeordnet
sind. Diese nennt man Propriozeptoren (oder auch Rezeptoren).
Es handelt sich
dabei um kleinste Sinnesorgane, die Reize (z. B. Umknicken) aufnehmen,
verarbeiten, an das Gehirn weiterleiten und die erforderliche Reaktion
auslösen. Durch den Druck einer Bandage werden diese Sinne zusätzlich geschärft
und die Rezeptoren sozusagen in "Hab-Acht-Stellung" versetzt.
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